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Das schreibt die Presse über die Salamon AG:
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KMI
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10.12.2010 | Salamon AG: Gute Leistungsbilanz trotz Schifffahrtskrise!
Erstmals nach 60 Jahren sank in 2009 auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise der Welthandel, und das gleich im zweistelligen Bereich um -12,2 %. Besonders betroffen von dieser Entwicklung war die Schiff¬fahrt, über die nahezu ausschließlich der interkontinentale Güteraustausch abgewickelt wird, Bekanntlich konnte diese dramatische Entwicklung, zwischenzeitlich mussten mangels Aufträgen über 600 Containerschiffe aufgelegt werden, nicht spurlos an den deutschen Schiffsfonds vorüberziehen. Während der Krise kam verschärfend für Schiffseigner neben dem konjunkturbedingten Chartereinbruch noch hinzu, dass sich aufgrund langfristig bestellter Schiffe das Überangebot weiter erhöhte, was den Ratenverfall zusätzlich beschleunigte. Doch bewehrt sich damit diese Anlageklasse auf einer Ebene mit hochspekulativen Bankpapieren, mit denen Investoren Milliardenverluste erlitten haben? Sicherlich nein! Zunächst ist bei Schiffsinvestments wichtig zu unterscheiden, dass es sich hier um keine verbrieften Zocker-, sondern um unternehmerische Sachwert-Anlagen mit Ein- und Ausgaben handelt, deren jeweilige Marktwerte von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Wichtig zu beachten ist in dieser Anlageklasse somit, dass bei einem guten Krisenmanagement zunächst einmal kein Anlagekapital vernichtet wird, solange das Asset, sprich das Schiff, als Eigentum gehalten werden kann. Was naturgemäß nur dann Sinn macht, wenn die Tragfähigkeit des Konzepts auch wirtschaftlich vernünftig erscheint und die Marktaussichten perspektivisch betrachtet ansteigend sind. Zu den erfahrensten Schiffsmanagern des Marktes gehört Christian Salamon, Chef der von ihm in 2002 gegründeten Dortmunder Salamon AG. Wie hat dieser Anbieter seine Flotte bislang durch die Krise gebracht? Laut den neuesten Zahlen aus der Leistungsbilanz 2009 besteht die SAG-Flotte aus ++ acht Tankern ++ fünf Bulkern ++ drei Containerschiffen und ++ einem Zweitmarktschiffsfonds. Die Tragfähigkeit aller SAG-Schiffe erhöhte sich in 2009 auf rund 1,8 Mio. Tonnen. Das Investitionsvolumen aller 18 Fonds beträgt knapp 665 Mio. € mit einem Eigenkapitalanteil von knapp 360 Mio. € - jeweils inkl. Agio. Beim Eigenkapital gibt es eine moderate Abweichung innerhalb der 5-%-Toleranzgrenze von -3,9 %, was größtenteils auf einen in 2009 noch nicht abgeschlossenen Platzierungsverlauf bei der MS ''SAG Bulk India'' zurückzuführen ist. Die Vollplatzierung erfolgte im Februar dieses Jahres. Bemerkenswert bei den Chartereinnahmen der laufenden Schiffsflotte im Krisenjahr 2009 ist, dass diese bei den Bulkem und Tankern im wesentlichen prospektgemäß verliefen und Abstriche lediglich bei den Containerschiffen hinzunehmen waren. Kumuliert betrachtet liegen alte Schiffe in 2009 bei den Ist-Einnahmen mit rund 108 Mio. US-S lediglich um moderate -7,2 % unterhalb der prospektierten Werte. Währungsbedingt auf Eurobasis liegen die Einnahmen in 2009 jedoch um -8,5 % unterhalb der Kalkulation, was auf den sehr schwachen US-$ zurückzuführen ist. Beim Betriebs¬überschuss erhöht sich die Ist-Sollabweichung gar auf -35,9 %, da die Schifffahrt obendrein mit erhöhten Betriebskosten zu kämpfen hatte. Dennoch erzielte die SAG-Flotte einen Betriebsüberschuss von über 31 Mio. €, was im Blickwinkel der Marktsituation ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Sehr stark musste jedoch der Anbieter die Ausschüttungen auf knapp 5,4 Mio. € reduzieren, was durchschnittlich ca. 2 % bezogen auf das auszahlungsberechtigte Eigenkapital darstellt. Über den bisherigen Liquiditätsverlauf gesehen liegen die Ausschüttungen somit um -26,5 % unterhalb der Prognose. Demgegenüber hat Salamon viel für die Entschuldung seiner Flotte getan. Mit über 144 Mio. US-$ an Tilgungszahlungen ist bereits über ein Drittel der Fremdfinanzierung der insgesamt noch jungen Flotte zurückgeführt worden. Beim Schiffshypothekenstand liegt der Anbieter mit einer Abweichung von -4,9 % sogar noch knapp in der Tolleranzgrenze. Hier kommt dem Emissionshaus (und Erfinder der "Turbo-Tilgung“ - 50 % in drei Jahren als Prospektbasis) die kaufmännisch weitsichtige Geschäftspolitik mit schneller Tilgung entgegen. Dies ist auch ein Grund dafür, dass sich heute keine Fondsgesellschaft in bedrohlicher Schieflage befindet. Die sehr stark reduzierte Ausschüttungspolitik in 2009 ist auch darin begründet, dass die bereitgehaltene Liquidität mit knapp 12,9 Mio. € um 128 % über Prospekt nach oben gefahren wurde. Mit diesem finanziellen Polster verschaffen sich die SAG-Schiffe eine höhere Handlungsmöglichkeit bei Bewältigung der Marktkrise, was somit grds. zu begrüßen ist. Für 2010 kündigt Salamon bei Vorlage der 2009er LB bereits eine kräftige Erhöhung der Ausschüttungen auf rund 9,2 Mio. € (+70 %, gegenüber 2009) an, was darauf schließen lässt, dass der Anbieter die Talsohle bereits hinter sich gelassen hat. Glänzendes Handlungsgeschick bewiesen in diesem Jahr Christian Salamon und sein Team bei der in 2008 platzierten ''SAG Bulk China'', die bekanntlich seitens der koreanischen Werft nicht pünktlich abgeliefert werden konnte (vg1. ''k-mi'' 42/10). Salamon verzichtete auf die spätere Ablieferung, nahm die bankseitig gestellten Ausfallgarantien hier in Anspruch und investierte das Kapital der Anleger in das Alternativschiff ''SAG Bulk Germany'' mittels einer doppelstöckigen KG. Hierdurch bescherte der Anbieter seinen Schiffsgesellschaftern abschreibungsfähige Anlaufverluste von 30,4 % bei einer bereits parallel erfolgten ersten Ausschüttung in Höhe von 4 %. ''k-mi''-Fazit: Gerade bei der Betrachtung von Schiffsfonds ist eine erhöhte Sachlichkeit gefragt, denn oftmals sehen die hier erzielten Ergebnisse doch deutlich besser aus, als es die subjektive Wahrnehmung erwarten ließe. Die Salamon AG hat ihre gesamte Flotte bislang ohne realisierten Kapitalverlust und kaufmännisch mit großem Geschick sehr ordentlich durch die Schifffahrtskrise gebracht, das nun für die Investoren auch berechtigten Anlass dazu gibt, bei anziehenden Märkten wieder an die sehr guten Betriebsergebnisse der Vergangenheit anzuknüpfen.
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k-mi
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22.10.2010 | SAG Bulk China/Übernahme SAG Bulk Germany
„Manchmal muß man eine Hängepartie abrupt beenden, auch wenn’s anderen weh tut, um eine Never Ending Story zu vermeiden“, so Christian Salamon, Vorstand der Dortmunder Salamon AG. Doch was ist passiert? - Rückblick: Der von Salamon in 2008 platzierte Fonds SAG Bulk China KG hatte auf der Orient¬ Werft in Korea einen Massengutfrachter der Capesizeklasse kontrahiert und für fünf Jahre verchartert. Dann überrollte jedoch die Finanzkrise die weltweiten Schiffsmärkte mit voller Wucht, in deren Folge die Werft mit dem Aufbau der eigenen Kapazitäten als auch dem Bau des Schiffes nicht ausreichend schnell voran kam. Ende Mai 2010 endete das Zeitfenster, in dem der Charterer das Schiff hätte annehmen müssen. Das Schiff war aber nicht fertig geworden und die Marktpreise befanden sich im Keller. Salamon reagierte auf den Ausfall geistesgegenwärtig mit einem Strategiewechsel: Die KG kündigte den Bauvertrag unmittelbar nach Verzug der Werft und verlangte Rückzahlung von der Werft, die erwartungsgemäß nicht zahlen konnte. Der Gang zur koreanischen Kookmin Bank, die Refundment Garantien in Höhe von 78 Mio. US-$ gestellt hatte, verlief mit entsprechendem Druck von der deutschen Seite erfolgreicher. Auf der Gesellschafterversammlung der Fondsgesellschaft im März 2010 wurde die Geschäftsführung ermächtigt, das Alternativschiff 'SAG Bulk Germany' durch Erwerb der Eigentumsgesellschaft Bulk Germany KG mittelbar zu übernehmen, was zu einer doppelstöckigen KG führte. Ein cleverer Zug, denn die Bulk Germany KG als Erwerber des Schiffes hat zur Tonnagesteuer optiert und die Bulk China KG, an der die Gesellschafter beteiligt sind, erwirbt nun kein Schiff mehr, kann deshalb auch nicht zur Tonnagesteuer optieren. Dies führt dazu, daß - weil nicht prospektiert die Anlaufverluste von 30,4 % steuerlich abzugsfähig sind. Eine entsprechende Verlustbescheinigung hat die Westfälische Sachwert und Treuhand GmbH bereits verschickt und die ersten Kommanditisten haben die Verluste schon auf ihrer Steuerkarte! Darüber hinaus ist auch schon die erste Auszahlung in Höhe von 4 %, die nach Übernahme des Schiffes seinerzeit prospektiert war, zwischenzeitlich erfolgt. "Ich war oft in Korea bei der Orient-Werft und hatte ein sehr gutes Verhältnis zum Management dort. Man hatte uns bekniet nicht zu kündigen. Aber: Die Koreaner haben uns durch ihre schlechte Performance, die sicherlich der Krise geschuldet ist, keine andere Wahl gelassen, als diese unsägliche Hängepartie zu beenden. Im Sinne der Anleger muß man manchmal hart durchgreifen ", so Christian Salamon, der für die Fondsgesellschafter aus der schwierigen Situation einen optimalen Erfolg erzielen konnte! k-mi Fazit: Gerade in Krisenzeiten trennt sich beim Fondsmanagement die Spreu vom Weizen. Das Krisenmanagement der Salamon AG kann sich mit diesem Ergebnis sehr gut sehen lassen und solch positiven Einsatz zum Wohle der Anleger vermeldet 'k-mi' doch sehr gerne!
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MARITIME Hotline
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22.10.2010 | Salamon AG/Sea Tankers/Golden Ocean
Was tun, wenn man bereits eine Fondsgesellschaft gegründet hat, deren Gesellschafter schon das Eigenkapital gestellt haben und das Schiff aufgrund von Ablieferungsverzögerungen seine Charter verloren hat? Nun, man könnte den Fonds rück abwickeln oder sich etwas einfallen lassen. Christian Salamon, seines Zeichens Boss der Salamon AG, hat sich etwas einfallen lassen. Doch erzählen wir die Geschichte von Anfang an. Im Sept. 2007 bestellte die Salamon AG einen 179.700 dwt Capesize-Bulker bei der koreanischen Werft Orient Shipyard Co. Ltd. welche ihn, zu einem Preis von US$ 88,7 Mio., im Oktober 2009 unter dem Namen SAG BULK CHINA zur Ablieferung bringen wollte/sollte. Leider, oder vielleicht auch zum Glück, performte die Werft nicht wie versprochen, sodass die eigens für das Schiff gegründete Fondsgesellschaft SAG "Bulk China" GmbH & Co. KG den Neubau Ende Mai d.J. nur einen Tag nach Ablauf der 210 Tage Frist vertragsgemäß stornierte. Die Gesellschaft, die bereits über das volle Eigenkapital in Höhe von € 36,3 Mio. verfügte, war bis dahin all ihren Verpflichtungen treu geblieben und zahlte sogar noch die vierte Baurate von US$ 17,7 Mio., obwohl abzusehen war, dass das Schiff nicht fristgerecht übergeben werden konnte (der Stapellauf war am 21. Mai und die Werft hätte das Schiff innerhalb von sechs Tagen nach Stapellauf fertig stellen müssen). Nun stand die Fondsgesellschaft zunächst ohne Schiff da. Man hätte den Fonds, dessen Finanzierung ja bereits gesichert war, auflösen müssen, wenn sich da nicht schon vorher eine neue Gelegenheit ergeben hätte. Die Reederei Seatankers Ltd. (John Fredriksen) wollte sich nämlich von ihrem 175.918 dwt Bulker GOLDEN QUEEN trennen, den man am 23. Juni 2010 in Dienst stellte. Salamon hatte sich dieses Schiff bereits in 2008 noch vor Baubeginn inkl. Finanzierung gesichert. In einer bereits im März abgehaltenen Gesellschafterversammlung der SAG "Bulk China" GmbH & Co. KG beschloss man mit einer Mehrheit von 96,4 %, die GOLDEN QUEEN, die über eine Fünfjahrescharter bei der Golden Ocean Group Ltd. verfügt, anzukaufen, da abzusehen war, dass das ursprüngliche Projekt storniert werden würde. Anstatt das Schiff nun direkt über die SAG "Bulk China" GmbH & Co. KG zu kaufen, erfolgte der Erwerb durch die ursprüngliche Bestellergesellschaft mit dem Namen SAG "Bulk Germany" GmbH & Co. KG, deren Anteile jetzt von der Bulk China KG gehalten werden. Die SAG "Bulk China" GmbH & Co. KG fungiert somit als Holding für die eigentliche Eignergesellschaft. Da die Holding nun allerdings kein Schiff mehr betreibt, fällt sie nicht mehr unter die Tonnagesteuer und kann bzw. muss alle Aufwendungen nun als Verlust ausweisen, was natürlich auch für die Gesellschafter gilt. Salamon trennte sich somit also von einem Neubau, der inklusive aller Nebenkosten US$ 93,1 Mio. gekostet hätte, um ein gleichwertiges Schiff für lediglich US$ 85,9 Mio. anzukaufen und behält die Finanzierung aus guten alten Tagen bei. Zeitgleich übernahm man die Fünfjahrescharter von Golden Ocean zu einer Rate von US$ 34.200/day. Kein schlechter Deal, zumal das Projekt, trotz des guten Konzeptes, heutzutage aufgrund der Kreditklemme bei den Schiffsbanken wohl keine Finanzierung mehr bekommen würde! Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die KG das Schiff am 16.9.2010 übernommen und die Anleger freuen sich nicht nur über das gute Krisenmanagement, sondern auch über die erste Auszahlung, die sie vor einigen Tagen erhielten sowie über die Verlustmitteilung der Treuhandgesellschaft - wie in guten alten Tagen, könnte man meinen.
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Lloyds List
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20.10.2010 | Golden Ocean charters back bulk carrier sold to Salamon
Katrin Berkenkopf - Wednesday 20 October 2010 GERMAN KG financier Salamon has acquired a bulk carrier from Golden Ocean after a South Korean yard’s failure to deliver left a vacancy in a Salamon fund,writes Katrin Berkenkopf in Cologne. The capesize has been chartered back by Golden Ocean, a listed company controlled by John Fredriksen. The 175,000 dwt vessel, originally named Golden Queen, has been renamed "SAG Bulk Germany". Golden Ocean took the ship back for five years at a daily rate of $ 34,200 and it is now being managed by Columbia Shipmanagement. The price tag for the bulker, which was only completed this summer by Jinhai shipyard in China, was $84.9m. The "SAG Bulk Germany" was taken over by a KG fund launched by Salamon. Originally, the fund had ordered a bulker from Orient shipyard in South Korea under the name "SAG Bulk China". However, the yard experienced difficulties as a result of the financial crisis and filed for court protection earlier this year. As it did not complete the ship, Salamon cancelled the contract and was reimbursed for instalments already paid, including interest, totalling $78m.The financier wanted to avoid having to reverse all transactions and dissolve the fund, for which 846 private investors had contributed €36.3m ($50.1m) in equity capital. Managing partner Christian Salamon said the company had been working on an alternative arrangement when it became obvious that the bulker from Orient would be delayed far beyond the scheduled October 2009 delivery. Investors had accepted the proposal for an acquisition of the Golden Queen by an overwhelming majority, he added. Salamon ordered four capesize bulkers, plus options for another two, from Orient shipyard in 2007. The total order volume amounted to $540m, at $90m per vessel. Three of the four firm orders had charters attached. The cancelled "SAG Bulk China" was due to be chartered to Rio Tinto for five years at $41,100 per day. One ship of the series was delivered earlier this year; the "SAG Bulk India" is chartered out to Rio Tinto at $38,000 per day.
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THB
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19.10.2010 | Salamon kauft Großbulker von Fredriksen
Nach Kündigung eines Neubauvertrages in Südkorea wurde die erst drei Monate alte "Golden Queen" erworben. Eine Beteiligungsgesellschaft der Dortmunder Salamon AG hat einen erst drei Monate alten Bulkcarrier der Capesize-Klasse erworben und ihn am 16. September vom Verkäufer Seatankers Ltd. (John Fred-riksen) übernommen. Es handelt sich dabei um die „Golden Queen", den Neubau 005 der Werft Jin Hai Heavy Industry. Direkt im Anschluss an die Übernahme konnte das für 84,95 Millionen Dollar angekaufte, neue Salamon-Flaggschiff eine fünfjährige Charter bei Golden Ocean Ltd. zu einer Tagesmiete von 34.200 Dollar antreten. Die "Golden Queen" wurde am 23. Juni von der chinesischen Werft geliefert und absolvierte die Jungfernreise von China nach Brasilien und mit 162.600 Tonnen Erz zurück nach Ningbo. Mit der Übergabe an Salamon erfolgte die Umbenennung in „ SAG Bulk Germany". Das 292 Meter lange und 45 Meter breite Schiff trägt auf 18,25 Metern Tiefgang 175. 918 Tonnen. Neuer Eigner des von Columbia Shipmanagement bereederten Frachters ist die SAG Bulk Germany KG. Deren Anteile werden von der SAG Bulk China KG gehalten, die ursprünglich einen vergleichbaren Bulker auf der Orient-Werft in Südkorea bestellt hatte. Diese konnte das Schiff im Zuge der Finanzkrise nicht fertigstelIen, so dass die Fondsgesellschaft den Bauvertrag kündigte und nach Rückzahlung der Anzahlungen über die entsprechende Liquidität verfügte. "Unser Ziel war es, eine kostenträchtige Fondsabwicklung zu verhindern, zumal wir den Gesellschaftern ein absolut vergleichbares Projekt vorstellen konnten", so Vorstandssprecher Christian Salamon, der schon Ende 2009 in Anbetracht des zu geringen Baufortschritts den Strategiewechsel als Plan B" vorbereiten ließ. Nur zehn Wochen nach Rückzahlung der Anzahlungen konnte man nun das neue Schiff übernehmen.
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k-mi
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05.03.2010 | Interessantes und Brisantes von der Anlagefront
Auch die Salamon AG vom Dortmunder Tanker- und Bulkerspezialisten Christian Salamon spürt den Gegenwind in den Schiffahrtsmärkten, aber von einer ganz anderen Seite. Einem Gesellschafterrundschreiben vom 18.02.2010 ist zu entnehmen, daß bei dem Neubauprojekt ''SAG Bulk China'' (vgl. ''k-mi''-PC 16/08 ) die koreanische Orient Werft das Schiff voraussichtlich nicht rechtzeitig fertigstellen kann: "Wenn das Schiff nicht bis zum 31.05,2010 dem Charterer Rio Tinto in die Charter geliefert wird, haben wir die Charter über 5 Jahre verloren ", so Christian Salamon, dessen Columbia-Bauaufsicht nicht mehr mit der Fertigstellung bis zu diesem Termin rechnet. Löblich ist die Vorgehensweise der Dortmunder, die nicht den Kopf in den Sand stecken: Anstatt abzuwarten und auf die rechtzeitige Ablieferung zu hoffen, wird jetzt bereits an einem Plan B gearbeitet und den Anlegern zur Abstimmung vorgelegt. Hiernach soll ein typgleiches Schiff (Projektname "SAG Bulk Germany") alternativ angeschafft werden. Dieses Schiff ist rd. 7 Mio. US-$ billiger als das ursprüngliche, mit einer entsprechend niedrigeren Charterrate. Sicherheit gibt die 5-Jahres-Festcharter mit der Golden Ocean Gruppe des norwegischen Tankerkönigs John Fredriksen/Frontline Gruppe (größte Tankschiffreederei der Welt), die durch eine Garantie der Seatankers Gruppe (ebenfalls Fredriksen Gruppe) unterlegt ist. Wenngleich die Preise für Neubauverträge zwischenzeitlich auf Schnäppchenniveau gesunken sind, bleibt festzuhalten, daß kaum eine Schiffahrtsgesellschaft dies für sich nutzen kann, da es heute weiträumig an Finanzierungsmöglichkeiten fehlt. Wer auf ein Schiff mit Finanzierungszusage zurückgreifen kann, ist dagegen in einer komfortablen Position von daher ist die Entscheidung für das Alternativschiff nur folgerichtig, denn die Kosten einer Fonds-Rückabwicklung kann man sich sparen, wenn man jetzt ohne weitere Nebenkosten in ein neues Schiffsprojekt wechselt, was hier der Fall ist. Die Anleger erhalten sogar bei dieser Lösung noch ein zusätzliches Bonbon. Durch die doppelstöckige KG-Konstruktion erhalten die Fondsgesellschafter bei der SAG Bulk Germany eine Verlustzuweisung von 30 % (davon 27 % in 2010) sowie wird für dieses Jahr die erste Vorabausschüttung von 4 % angekündigt (ab 2011 dann 6 %). Salamon betont auf Rückfrage, daß es sich um einen reinen Vorratsbechluß handelt, den er sicherheitshalber treffen läßt. Warten wir also ab, ob das Schiff. doch noch pünktlich kommt. Der proaktive Ansatz des Salamon-Fondsmanagements, der in Zeiten der Krise auch notwendig ist, erscheint ''k-mi'' sehr schlüssig und vorallem auch im Interesse der Anleger zu sein. Wir halten Sie hierzu auf dem laufenden.
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