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Kapital-markt intern
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15.12.2006 | Prospekt-Check


Containerschiff ´SAG Westfalen´. Beteiligung an einer Ein-Schiffs-KG, die wirtschaftliche Eigentümerin einer im August 2003 auf der taiwanesischen Werft China Ship Building Corporation (CSBC) fertiggestellten Containerschiffs (2002 TEU Feederschiff mit drei Ladekränen) ist. Technische Daten: +++ Tragfähigkeit: 30.453 tdw ++ Containerstellplätze 2.207 TEU (1.725 TEU à 14t homogen; 350 Kühlcontaineranschlüsse) ++ Länge: 195,60 m ++ Geschwindigkeit: 21,5 kn. Die Übernahme des Containerschiffs erfolgte im September 2006. Das Investitionsvolumen beträgt, 37,866 Mio. € (inkl. Agio), wovon auf einen Kontokorrentkredit 1,0 Mio. € und auf das Kommanditkaptial 16 Mio. € (42 %) entfallen. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 € zzgl. 5% Agio. 50 % der Zeichnungssumme sind bis zum 01.02.2007 zahlbar, die verbleibende andere Hälfte bzw. bei späterem Beitritt die Gesamteinlage bis zum 01.07.2007.

Beteiligungsgesellschaft: SAG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft MS Westfalen mbH & Co. KG (Ruhrallee 9, 44139 Dortmund). Initiator, Konzeptionär und Eigenkapitalvermittler: Salamon Emissionshaus GmbH (gleiche Anschrift). Finanzierungsvermittler und Plazierungsgarant: Salamon AG (gleiche Anschrift).

Unsere Meinung: Die Salamon AG hat bislang ein Investitionsvolumen von 455 Mio. € realisiert. Die seit 2002 aufgelegten zehn Schiffsfonds performen insgesamt gut (s. Leistungsbilanz ´k-mi´37/06), so dass der Initiator das nötige Know-how bereits unter Beweis stellen konnte. Nach aktuellen Angaben von Clarkson Research beträgt das Flottenwachstum in den kommenden drei Jahren bei Feederschiffen rd. 9 % p.a., während in den zurückliegenden 20 Jahren die jährliche Steigerung beim Containerumschlag weltweit 10,4 % p.a. betrug, so dass weiter mit einem günstigen Marktumfeld zu rechnen ist. Nach einem Gutachten des Schiffsschätzers, Dipl.-Ing. Ulrich Blankenburg, Hamburg, wird der Kaufpreis unter Berücksichtigung der abgeschlossenen Charter als „günstig“ beurteilt, was die Investitionsentscheidung untermauert. Verchartert ist die `SAG Westfalen´ für 24 Monate fest an die französische Reederei CMA CGM, die zu den drei größten Container-Reedereien der Welt gehört und über ein sehr gutes Dynamar-Rating von 1-2 verfügt, so dass in den ersten beiden Jahren eine sehr hohe Einnahmesicherheit besteht. Die abgeschlossene Erstcharterrate über 21.250 US-$ wird gleich bleibend bis 2014 prognostiziert, womit sich diese Planwerte auf dem Charter-Niveau der zurückliegenden knapp acht Jahre (durchschnittlich 21.281 US-$) bewegt. Somit sollten auch die mit dem Abschluß eines Charter-Folgevertrages verbundenen Risiken kalkulierbar sein. Da der Charterer weder über eine Charterverlängerungs- noch eine Kaufoption verfügt, liegen somit neben den Risiken vor allem auch die Chancen bei den Gesellschaftern. Von Beginn an wird zur Tonnagesteuer optiert, womit keine ausweisfähigen Verluste anfallen. Der steuerliche Pauschalgewinnanteil beträgt somit rd. 0,2 %, während ein Veräußerungsgewinn steuerfrei bleibt und auch kein sog. Unterschiedsbetrag anfällt. Währungskongruent zu den Einnahmen erfolgt die Finanzierung in US-Dollar, wodurch Währungsrisiken reduziert werden. Für die Fondskonstruktion spricht, dass ++ die Langfristprognose keine Steigerung der Chartereinnahmen prospektiert, ab 2015 sogar fallen ++ mit nicht mehr als 360 Einsatztagen bzw. in Jahren mit Dockung mit 355 Tagen Einsatz kalkuliert wird ++ durch Swap-Geschäfte für anfänglich 65 % des Schiffshypothekendarlehens das niedrige Zinsnineau bis 2016 zwischen 6,17-6,73 % teilweise gesichert wurde ++ die Tilgung vergleichsweise kurzfristig in 13,5 Jahren erfolgt ++ die anfängliche Ausschüttung in Höhe von 8 % p.a. bis 17 % p.a. in 2022 jeweils hälftig zum 01.06. und 01.12. erfolgt. Da die Betriebskosten ab 2008 nicht nur ausreichend hoch budgetiert, sondern auch mit einer pauschalen Steigerung von soliden 3 % p.a. und mit einem Schiffsverkauf in 2022 nur zu 22,8 % des ursprünglichen Kaufpreises somit Gesamtrückflüsse von 204 % nach Steuern kalkuliert werden, bestehen u.E. noch vernünftige Reserven für eine Steigerung des Beteiligungsergebnisses. Für den Fall, dass der Initiator seine prospektierten Ausschüttungen toppt, erhält die Salamon Fondsverwaltung GmbH einen Anteil in Höhe von 25 % am überschießenden Ergebnis. Fair an dieser Regelung ist, dass zum einen eventuelle Minderauszahlungen in Vorjahren zunächst ausgeglichen werden müssen und zum anderen, dass der Initiator hierbei ausschließlich am Mehrerlös partizipiert, so dass entsprechende Anreize hier für einen guten Geschäftsverlauf bestehen. Auf die Auswirkungen auf den Anlageerfolg, der sich bei Veränderung wichtiger Parameter ergibt, wird durch entsprechende Sensitivitätsanalysen hingewiesen.

´k-mi´Fazit: Die Salamon Beteiligung ´SAG Westfalen´reiht sich nahtlos an die bisherigen, eher konservativ konzipierten Fondsprodukte des Dortmunder Initiators an. Die prospektierten Ergebnisse sollten aufgrund des im Verhältnis zur Erstcharter günstigen Kaufpreises und der vorsichtig kalkulierten Prognoserechnung somit mindestens erreichbar sein, womit vernünftige Anreize für eine Beteiligung an diesem Angebot bestehen.


Cash
Cash.-Magazin

01.12.2006 | Im Einkauf liegt der Segen


In 2005 wurden Spitzenpreise für Containerschiffe gezahlt. Nicht jeder Initiator war daher bereit zu investieren. Jetzt sind die Preise wieder gesunken. Nach eineinhalb Jahren der Kaufzurückhaltung ist nun auch für die Salamon AG wieder der Zeitpunkt für Neuinvestitionen gekommen.

Die guten Renditeaussichten zur See, die erhöhte Nachfrage nach Schiffen und nicht zuletzt die deutlich gestiegenen Stahlpreise haben die Kaufpreise für Schiffe dramatisch ansteigen lassen. In solchen Zeiten ist der Einkauf von Schiffen, die sich rechnen, für den Initiator eine besondere Herausforderung.

Mit den Charterraten, die derzeit im kurz und teilweise auch mittelfristigen Bereich erzielbar sind, lassen sich die meisten angebotenen Schiffe im Rahmen einer Fondskonzeption zwar darstellen aber was ist mit der Zeit danach, der Zeit, die nach der Erstcharter folgt, die naturgemäß noch sehr lang ist und damit über das Wohl und Weh einer Schiffsinvestition entscheidet?

Nach dem 2005er Preishoch gekauft

Dabei ist es gut zu wissen, dass der Kaufpreis von heute noch mit den Charterraten von gestern zusammen passt. So wie bei dem Containerschiff „SAG Westfalen", dem neuesten Schiff der Salamon AG, das diese nach fast eineinhalb Jahren der Kaufzurückhaltung im Oktober dieses Jahres übernommen hat.

„Die Zurückhaltung hat sich gelohnt, denn noch vor einem Jahr wurden deutlich höhere Preise für Containerschiffe gezahlt", so Christian Salamon, Sprecher des Vorstandes der Salamon AG. Dabei wurde das ,Mehr' an Kaufpreis nicht immer durch entsprechend höhere Charterraten bei der Erstbeschäftigung ausgeglichen.

Nach Beendigung einer Zwei Jahres Charter bei der renommierten japanischen Reederei NYK, bei dem das 2.200-TEU Schiff 28.000 US Dollar pro Tag einfuhr, hat Salamon den Neuerwerb bei CMA CGM für 21.250 US Dollar für zwei Jahre untergebracht. Diese Rate entspricht dem, was Schiffe in dieser Klasse nach Angaben des englischen Shipbrokers Howe Robinson im Durchschnitt der letzten acht Jahre verdient haben und das sollte auch in Zukunft nicht weniger sein, so die Broker.

Langfristig wird in der Prospektkalkulation sogar davon ausgegangen, dass das Charterratenniveau um bis zu USD 1.500 pro Tag auf dann 19.750 US Dollar absinkt. „Das gibt uns noch Luft in der KaIkulation", so der Initiator, der auch bei den Betriebskosten von 4.700 US Dollar pro Tag mit drei Prozent Kostensteigerung, den Zinsen von 6,75 Prozent und einem unterstellten Wechselkurs von 1,27 US Dollar/Euro mit ordentlichen Reserven rechnet.

Acht Prozent Anfangsausschüttung bei einer reinen Dollarfinanzierung sind gemäß druckfrischem Verkaufsprospekt zu erwarten, der auch mit interessanten Informationen zum Feedermarkt aufwartet. Denn nach einer Studie von Lloyds Register haben die Reeder die Feederschiffe also die Schiffe bis ca. 2.500 TEU in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt.

Die meisten Reeder haben sich nämlich, so die Londoner Marktbeobachter, zu sehr auf die großen Containerschiffe über 4.000 TEU konzentriert und dabei das Segment der Feeder aus den Augen verloren. Offensichtlich gilt bei vielen „Big is beautiful“ und so hat unlängst CMA CGM z.B. neun giganti sche 11.000 TEU Schiffe bestellt, während zeitgleich Maersk mit der „Emma Maersk" ein Schiff von ca. 14.000TEU in Fahrt gesetzt hat ein neuer Größenrekord.

Schon im September letzten Jahres ging der Lloyds Warnruf an die Reederschaft, der mit überzeugenden Daten unterlegt war: Die Nachfrage nach Regionalverkehren mit Feederschiffen wird sich bis 2012 verdoppeln. Denn die Großcontainerschiffe können ohne Feeder nicht wirtschaftlich trieben werden.

Lloyds Register sieht Feederschiffmangel

Aber: Während in den kommenden drei Jahren die Kapazität der Großcontainerschiffe um über 20 Prozent p.a. zulegt, nimmt die Feederflotte nur um neun Prozent p.a. zu. Daher, so die Londoner, ist mit einer Feederknappheit zu rechnen. Bis 2012 müssten fast 2.000 Feeder neu in Dienst gestellt werden, um dem Marktwachstum und der gestiegenen Verschrottungsquote Rechnung zu tragen, so der Analyst David Tozer von Lloyds Register.

„Ganz klar, dies ist aber nicht der Fa“, so der Experte. Tozer glaubt, dass der Mangel an leistungsfähiger Feedertonnage eine Bedrohung für den Containersektor ist. „Da ist ein klarer Bedarf für modernes und flexibles Feederdesign, aber bis jetzt gibt es wenig Anhaltspunkte dafür, dass diese Möglichkeit gesehen wird und nur wenige Bestellungen wurden bislang getätigt."

Bestellen und aufgrund der vollen Auftragsbücher der Werften bis 2009/10 warten, das, wollte Salamon nicht. „Je nach Werft kosten diese Schiffe abgeliefert 46 bis 55 Millionen Dollar. Der Preis von 43,9 Millionen Dollar erschien uns für das drei Jahre junge Schiff doch sehr günstig“, so der Initiator. „Mit der Charter von netto 21.000 Dollar bekommen wir heute genau so viel wie andere neue Schiffe einfahren, die aber bis zu 52 Millionen Dollar gekostet haben."

Da der Kapitaldienst bei Schiffen immer noch die größte Kostenbelastung darstellt, hat der neue Fonds von vornherein ein Reservepolster, getreu dem Motto: lm Einkauf liegt der Segen.

Autor: Dipl. Kaufmann Alexander Strempel



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Ruhr Wirtschaft

01.12.2006 | Volle Kraft voraus für die


Neben dem Westfalenpark und den Westfalenhallen gibt es jetzt auch ein Containerschiff, das den Namen des NRW-Landesteils in aller Welt bekannt macht.

Die Dortmunder Salamon AG (SAG-Gruppe) hat ihrem jüngst erworbenen Schiff den Namen „SAG Westfalen“ gegeben. „Mit der Namensgebung möchten wir unsere Verbundenheit mit der Region unterstreichen“, sagt Christian Salamon, Sprecher des Vorstandes der Salamon AG. Klein ist sie nicht, aber mit einer Tragfähigkeit von 30.453 Tonnen und einer Länge von 195,60 Metern ist die „SAG Westfalen“ dennoch das „Baby der Salamon-Gruppe“, denn ihre Schwestern sind alle deutlich größer.

Dennoch: Man freut sich im 16. Stock des Ellipson an der Ruhrallee über das elfte Schiff der Salamon-Gruppe. Die „SAG-Westfalen“ ist ein modernes Vollcontainerschiff. 2.200 Container, davon 350 Kühlcontainer, können aufgeladen werden – das entspricht 1.100 Lastwagen, Stoßstange an Stoßstange, von rund 20 km Länge.

Wie rund 80 % aller von Deutschen Reedern kontrollierten Schiffe ist auch die „SAG Westfalen“ ausgeflaggt. Ihr Heimathafen ist jetzt Majuro, die Hauptstadt der Marshall-Inseln – ein US-amerikanisches Protektorat, in der Südsee zwischen Hawaii und Neuseeland gelegen. Dort, im Flaggenstaat, gibt es jetzt die „Westfalen Shipping Limited“, eine Tochtergesellschaft der in Dortmund ansässigen Eigentumsgesellschaft. Das ist notwendig, damit das Schiff unter dieser angesehenen Flagge betrieben werden darf.

Die Salamon AG ist ein reedereiunabhängiger Initiator von Schiffsbeteiligungen. Die Flotte umfasst elf Schiffe, darunter sieben moderne Doppelhüllentanker vom Panamax bis zum Supertanker der VLCC-Klasse. Die Gesamttragfähigkeit der Salamon-Flotte liegt bei 1,2 Mio. Tonnen. Seit der Gründung im Jahr 2002 hat die Salamon AG über Beteiligungsgesellschaften elf Schiffe mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast 500 Mio. Euro erworben. Bislang wurden 35,5 Mio. Euro an Ausschüttungen an die meist branchenfremden Investoren geleistet. Über 5.000 Gesellschafter halten Anteile an den SAG-Fonds der Salamon AG.


Maritime Hotline
Maritime Hotline

06.10.2006 | Salamon AG


+++ Salamon AG. Christian Salamon, bei seinem früheren Arbeitgeber (Dr. Peters) ehedem schon schlicht als der „Macher“ zu bezeichnen bzw. eingestuft gewesen, hat sich, d.h. für seine Anlegerkunden, nicht etwa wieder einen größeren Tanker, sondern ein "gebrauchtes" und auch schon bei anderen deutschen Reedern als vernünftig angesehenes "Arbeitspferd" mit dem Namen "Kaedi" (Projektname "SAG Westfalen") zugelegt. Es handelt sich hierbei um einen bei CSBC in Taiwan (Standort Keelung) zunächst zum Übergabetermin März 2003 geplantes, dann aber durch "Arbeitnehmerquerelen" (die schon lange diskutierte Privatisierung von CSBC sollte durch strikten Personalabbau und Lohnkürzungen erfolgen …,- es gab also Ärger...) erst im August 2003 an die Franzosen von SCAC Delmas Vieljeux (S.D.C.) unter dem Namen „Irma Delmas" übergebenes 2.226 TEU/30.450 dwt Containerschiff.
Nach einem "proofed" Design gebaut, mit 300 reefer plugs und drei 45t Kranen ausgerüstet; PS. Chr. F. Ahrenkiel und die Rickmers Brothers haben auch einige von diesen "Dingern", ging die "Kaedi" am 26. September in Hong Kong nun an die Salamon AG (Dortmund) über. Jenes für rund $ 43,9 mio., woran eine und just "erst' am Tag vor der Übernahme arrangiert, zweijährige Charter bei CMA CGM "gekettet" (eingerechnet) ist. Unter dem Namen "CMA CGM Esmeraldes" wird somit dann die "Kaedi" ("SAG Westfalen") für die doch jetzt tatsächlich etwas "miesepeterischer' werdende "Containerschiffszeit" als auskömmlich zu betrachtende Charterrate von $ 21.250/per day zwischen Ostasien (H.K.) und der Westküste Südamerikas (SAWK) segeln. By the way: Die Salamon AG erwarb den ca. 21,5 Knoten schnellen Frachter nicht etwa von Delmas, sondern von der sich seit dem Jahr 2003 um das Schiff kümmernden Gesellschaft Unique Shipping (HK) Ltd., Hong Kong. Trotzdem ist und bleibt der Ankauf irgendwie auch weiterhin so etwas wie ein Franzose. Denn seit dem 5. Januar 2006 gehört auch Delmas zum Einflussbereich von J. Saade, d.h. der CMA CGM Holding. Die Befrachtung und Bereederung wird Heinrich Schoellers Columbia Shipmanagement Ltd. (Limassol/Hbg.), bzw. die Hamburger Hanse Bereederungs GmbH übernehmen. Also Partner, mit denen Chr. Salamon schon von den beiden letzten MTW Neubauten her, eigentlich ganz gut kann ... +++


THB Deutsche Schiffahrtszeitung
THB

04.10.2006 | Elftes Schiff für Salamon AG


Dortmunder Emissionshaus kauft jungen Containerfrachter von Delmas

Die in Dortmund ansässige Salamon AG (SAG) hat über eine Beteiligungsgesellschaft den Containerfrachter „Kaedi“ (2226 TEU) von der Delmas-Gruppe erworben und ihn als ihr elftes Schiff am 26. September in Hongkong charterfrei übernommen.

43,9 Millionen Dollar waren für den ersten in 2003 bei der CSBC in Keelung gebauten
30 450-Tonner zu zahlen, der mit dem Eignerwechsel eine zweijährige Beschäftigung bei der CMA CGM (Marseille) zu einer Tagesmiete von 21 250 Dollar antreten konnte. Innerhalb der SAG-Gruppe wird der Neuzugang als „SAG Westfalen“ betrieben, der Chartername lautet „CMA CGM Esmeraldas“. Die Befrachtung hat Hanse Bereederung übernommen. Die Bereederung der „SAG Westfalen“ erfolgt durch Columbia Shipmanagement, die damit acht der elf SAG-Einheiten managt.

Erstmalig ist der Verkäufer des Schiffes nicht – wie sonst bei Salamon üblich – der Charterer. „Bei dem derzeitigen Sellers-Market sind die Abschläge bei Sale- and Charterback-Deals zu hoch und kommen damit nicht in Fragen. Wir haben das Schiff unmittelbar nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages am Chartermarkt angeboten und konnten innerhalb kürzester Zeit eine attraktive Charter mit dem Global Player CMA CGM abschließen“, so Christian Salamon, Vorstand der Salamon AG. Er wertet dies als einen „Beleg für die gute Marktgängigkeit dieses Schiffstyps in einem leicht abgeschwächten Markt“. Salamon: „Wir haben nach längerer Zurückhaltung nun wieder ein Schiff erworben, weil die Eckdaten wirtschaftlich Sinn machen. Schiffe, die Chartererlöse von etwa 21 000 Dollar einfahren, kosten mit Rückcharter heute nicht selten um 50 Millionen Dollar. Dass der Cash Flow dann enger wird, versteht sich von selbst. Aus diesem Grund haben wir diesem neuwertigen Gebrauchtschiff mit deutlich niedrigerem Kaufpreis den Vorzug gegeben.“ CMA CGM setzt die mit drei 45-Tonnen-Kranen ausgerüstete und 22 Knoten schnelle „SAG Westfalen“, die als elftes Objekt der Salamon AG ab November zur Zeichnung angeboten wird, im ACSA-Service auf der Route von Hongkong via Manzanillo/Mexico zur Westküste Südamerikas bis San Antonio/Chiele ein.


Kapital-markt intern
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15.09.2006 | k-mi-Leistungsbilanz-Analyse: Salamon AG


Emissionshistorie
Christian Salamon hat über seine 2002 gegründete Salamon AG (SAG) bis Ende 2005 zehn Schiffsfonds mit 455 Mio. € Gesamtinvestitionsvolumen ohne Agio aufgelegt. Die Flotte des Vetters von Jürgen Salamon, Vormann des Dortmunder Fondsanbieters Dr. Peters, besteht aus sieben Tankschiffen, einem Massengutfrachter und zwei Containerschiffen mit über 5.000 Zeichnern und 191 Mio. € Eigenkapital. Christian Salamon war zuvor bei Dr. Peters geschäftsführender Gesellschafter und für Einkauf, Vertrieb und Konzeption verantwortlich.

Investitionsphase
Die SAG Fonds haben ihre Investitionsphasen insgesamt gut absolviert. Jeder Fonds erwarb sein Schiff zum prospektierten US $ Kaufpreis. Auch in Euro lagen die tatsächlichen Investitionskosten, Eigen und Fremdmittel mindestens im Plan. Lediglich der Panamax Bulker war als einziges Schiff, über den die LB berichtet, etwas verspätet abgeliefert worden. Einen Einkaufsvorteil aus dem Wechselkurseffekt hatte Salamon beim Massengutfrachter MS 'Brunhilde Salamon' und dem Suezmax Tanker 'Astra'. Salamon gibt in seiner LB eine ausdrückliche Vollständigkeitserklärung ab. Kein Fonds sei bisher rückabgewickelt, keine Plazierungsgarantie in Anspruch genommen worden.

Steuern
Steuerlich gingen die Kalkulationen nicht immer auf. Von den sieben Schiffsfonds, für die der Initiator Verlustzuweisungen ausweist, lagen drei über Plan. Zwei Fonds verfehlten ihre Solls um zweistellige Prozentsätze, weil Salamon von der MA Tabelle zum Betriebskonzept wechselte. Aus eigener Initiative ist ein Schiff bereits betriebsgeprüft, mit erfreulicherweise 16 % mehr Verlusten als kalkuliert.

Performance
Die SAG Flotte hat auf Dollar Basis bislang überzeugt. Da die Betriebsergebnisse in den Verkaufsprospekten in Euro kalkuliert wurden, leiden die Ergebnisse jedoch aktuell währungsbedingt unter der Dollarabwertung gegenüber dem Euro. So blieb deshalb der Betriebs bzw. Einnahmeüberschuß (Chartereinnahmen minus Schiffs , Fonds- und Zinskosten) um annähernd 8 % unter Soll. Nur zwei der zehn Schiffe erzielten planmäßige Ergebnisse [ ]. Zwei Fondsschiffe, die ersten beiden Containerschiffe, gingen wie prospektiert erst 2006 auf große Fahrt. Trotz des schwachen Dollars schütten alle Fonds für 2005 nach Plan aus, weil diese teils sehr vorteilhaft währungsgesichert waren bzw. sind. Auch kumuliert schütteten alle Fonds wie geplant aus, da die Schiffsfonds seit Inbetriebnahme gut performen. Den prospektierten kumulierten Betriebsüberschuß, konnte die Flotte in Summe erreichen, da zwei Schiffe einen überplanmäßigen Saldo einfuhren und drei einen planmäßigen. Drei Schiffe blieben zurück, darunter die MS 'Brunhilde Salamon', die die Einnahmeverluste aus der leicht verspäteten Inbetriebnahme noch nicht ganz aufholen konnte. Dagegen tilgte die Flotte bislang mindestens planmäßig; sieben Schiffe leisteten Sondertilgungen von 5 Mio. US-$ oder 13 % des, Soll. Auch 2006 sollen Tanker und Massengutfrachter planmäßig Ausschüttungen leisten, wie der Initiator im Ausblick für jedes Schiff schreibt, und so wurden zum 01. Juni 2006 bereits alle Ausschüttungen für die erste Hälfte diesen Jahres geleistet, so Salamon gegenüber 'k mi’. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Flotte noch unter ihren ersten Charterverträgen fährt, die Schiffe sich am Markt also erst noch bewähren müssen.

Bei einem Fonds, dem MS 'Brunhilde Salamon', hat der Charterer des Bulkers zwei Jahresoptionen gezogen, so daß sich auch dieses Schiff besser entwickelt als prospektiert. Abzuwarten bleibt, wie sich die Einnahmen der 2005 aufgelegten Containerschiffe MS 'Cape Mondego' und MS 'Cape Mollini' entwickeIn. Die Langfristcharter mit der Great Western Steamship platzte, weil der Charterer nach Schließung, aber vor der Ablieferung des Schiffes, Selbstliquidation betrieb. Zwar sprang Schiffsverkäufer Schoeller Holdings Ltd. mit Sitz auf Zypern kurzfristig als Charterer ein und zahlt die Prospektrate, allerdings läuft der Vertrag nur ein Jahr, statt ursprünglich veranschlagter fünf Jahre, so daß das Einnahmerisiko der Fondsgesellschaften erhöht ist. Salamon gibt sich in seiner LB indes angesichts des "nachhaltig hohen Charterratenniveaus" optimistisch, daß beide Fondsgesellschaften dennoch keinen Schaden nehmen werden. Im Gegenteil, gegenüber 'k mi' spricht Christian Salamon sogar von gestiegenen Chancen, da die ursprüngliche Charter beim Fünf Jahresvertrag gegenüber dem damaligen Raten-Niveau zu niedrig war. Dennoch muß sich der Initiator die Frage gefallen lassen, warum er die Gesellschafter beider Fonds dem Risiko eines Charterers mit schwächelnder Bonitität ausgesetzt hat. Die für Chartererratings bekannte holländische Dynamar B.V., bewertete die Bonität der Great Western mit 5 6, eine bescheidene Note, so daß sich die von den Ratern dennoch bescheinigte 'solide Zahlungsmoral' als Farce entpuppte (s. 'k mi' PC 30/ 05). Laut Salamon sei das Schiff bereits sehr günstig gewesen und habe mit 47,7 Mio. US $ weit unter dem damaligen Marktniveau von 58 Mio. US $ gelegen. Auch sei die Charterrate vorsichtig angesetzt worden, ansonsten hätte man dieses Projekt nicht gemacht, so der Initiator.


Exits
Bislang hat die SAG noch keinen ihrer Fonds liquidiert. Informationen über Zweitmarktaktivitäten liefert die LB nicht.

Transparenz
Die Bewirtschaftungsphasen der Fonds stellt Salamon in der LB anhand der wesentlichen Prospekt Ist Vergleiche zum Betriebsergebnis, den Ausschüttungen, den Tilgungen und der Liquiditätsreserve dar. Abweichungen werden kurz kommentiert, ein Ausblick gegeben. Hilfreich wäre, wenn die LB ergänzt würde um Angaben zu den Zweitmarktaktivitäten sowie um Soll Ist Vergleiche ++ der kumulierten Einsatztage ++ der steuerlichen Ergebnisse, Ausschüttungen und Kapitalbindung für jede Plazierungstranche. Allgemeine Unternehmensangaben und Kurzviten finden sich in der als Kurzfassung deklarierten, gedruckten LB 2005 nicht. Salamon verweist an dieser Stelle auf die ausführlichen Angaben auf der Homepage seines Emissionshauses, was u. E. für eine LB nicht ausreicht. Die LB trägt den Prüfungsvermerk der WIR Treuhand GmbH aus Essen.

'k-mi'-Fazit'
Die Investitionsphasen haben die Schiffe insgesamt gut absolviert. Steuerlich gibt es bei Salamon positive wie negative Abweichungen. Die geplanten Verlustzuweisungen gab es nur bei einem Schiff. Die noch sehr junge SAG Flotte hat 2005 wegen ungünstiger Wechselkurse befriedigende, kumuliert dagegen aber gute Ergebnisse eingefahren. Die Währungsabsicherung der Ausschüttungen erweist sich angesichts der Dollar Schwäche als goldrichtiger Schachzug. Da die Flotte erst seit 2002 unterwegs ist und noch nicht viele Betriebsjahre abgefahren hat, steht hier Salamon die Bestätigung seines Könnens noch bevor. Abzuwarten bleibt auch, wie die weitere Vercharterung der beiden Containerschiffe sich gestaltet. Die Performance der Schiffe wird insgesamt gut dokumentiert, könnte aber um die aufgeführten Angaben und Vergleiche ergänzt werden. Insgesamt bewerten wir die LB der Salamon AG für das vierte Geschäftsjahr mit gut!




THB Deutsche Schiffahrtszeitung
THB

25.04.2006 | Erfolgreiche Rettung von Schiffbrüchigen im US-Golf


Seeleute überlebten auf Rettungsfloß

Am 24. März dieses Jahres ist im Golf von Mexiko bei Schlechtwetter der kleine mexikanische Tanker „Orion“ gekentert und untergegangen. An Bord des auf der Reise von Tampico nach Cancun befindlichen Schiffes befanden sich acht Besatzungsmitglieder. Drei von ihnen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Über 30 Stunden später, am 25. März um 18.00 Uhr, entdeckten der Kapitän und der Wachoffizier des Tankers „Voyager“ (149 991 tdw) mitten auf hoher See ein Rettungsfloß mit fünf Schiffbrüchigen darauf. Es waren die fünf Überlebenden des Untergangs der „Orion“. Sie versuchten, durch Abbrennen von Seenotfackeln vorbeifahrende Schiffe auf sich aufmerksam zu machen. Die Position des Rettungsfloßes befand sich drei Seemeilen aus dem Kurs des Tankers „Voyager“, dessen Kapitän Sergey Ustyakinunverzüglich die Fahrt reduzierte und Kurs auf die Schiffbrüchigen nahm. Gleichzeitig wurde ein Rettungstrupp gebildet, der das Aussetzten eines Rettungsbootes vorbereitete.

Die Rettung aller fünf Schiffbrüchigen war gegen 22.00 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Die mexikanischen Seeleute befanden sich in einem erbärmlichen Zustand, sie waren nass, hungrig, müde - aber glücklicherweise am Leben. Sie wurden auf der „Voyager“ mit Nahrung, trockener Kleidung und einer Koje zum Schlafen versorgt. Die gesamte Rettungsaktion verlief in Zusammenarbeit zwischen der Schiffsbesatzung und der Reederei Columbia Shipmanagement (Deutschland)GmbH, Hamburg, bei laufender Information der örtlichen Seenotrettungsstellen, der US Coast Guard und der mexikanischen Behörden in einer äußerst professionellen Wiese.

Die „Voyager“ hat gegen 23.00 Uhr ihren Kurs in Richtung Cayo Arcas wieder aufgenommen. Inzwischen waren auch der zuständige P&I Club und die Reederei der „Orion“ über die Rettung und deren vermisste Kameraden informiert worden. Am 26. März gingen die Geretteten in Absprache mit der dortigen Hafenbehörde, den Eignern der „Orion“ und der mexikanischen Marine an Land.


THB Deutsche Schiffahrtszeitung
THB

02.03.2006 | Heute Taufe und Übergabe in Wismar


Mit der Bau-Nr. 118 übergeben die in Wismar und Warnemünde ansässigen Aker Yards Germany heute um 11.15 Uhr das vierte der 2003 von der Schoeller Holdings Ltd., Limassol, zur Lieferung bis 2006 bestellten acht Containerschiffe des Typs Baltic CS2700 an seine Auftraggeber. Im Zuge der am Ausrüstungskai der Aker MTW Werft GmbH in Wismar erfolgenden Übernahme des in Hamburg registrierten und unter der Flagge der Marshall Islands in Fahrt kommenden 27 786-BRZ-Neubaus durch eine von dem Dortmunder Emissionshaus Salamon AG initiierte Beteiligungsgesellschaft überweist diese den Kaufpreis von umgerechnet 47,7 Mio. Dollar auf das Konto der Verkäuferin. Anschließend erfolgt in Anwesenheit von fast 250 Gästen die Taufe auf den Namen „Cape Mollini“. Taufpatin ist Edda Schwarz, Ehefrau des Essener Rechtsanwalts Thomas Schwarz, AR-Vorsitzender der Salamon AG. Unter seinem Charternamen „CMA CGM Jefferson“ wird der Täufling am 10./11. März die Werft verlassen und Kurs auf Le Havre als ersten Ladehafen nehmen, um eine einjährige Charter zu einem Tagessatz von 22 500 Dollar/Tag bei der rd. 240 Schiffe disponierenden französischen Großreederei CMA CGM anzutreten, die ihn ab 20. März in ihren Liberty Bridge-Dienst zwischen dem Kontinent und NAOK beschäftigen wird. Wie der am 2. Februar gelieferte und derzeit mit Leercontainern nach Hongkong unterwegs befindliche Vorbau „Cape Mondego“ (117) wird der Täufling mit zwei an die Cosco Container Lines Company Ltd. (COSCON) zu 21 150 USD/Tag vercharterten Schwesterschiffen in einem Einnahmepool eingesetzt. Wie berichtet, waren die „Cape Mondego“ und die „Cape Mollini“ zunächst für je fünf Jahre zu 22 500 USD/Tag an die kurz vor Charteranlieferung überraschend in Liquidation gegangene Great Western Steamship Co. Ltd. verchartert, wobei mit Schoeller Holdings als Verkäuferin der Schiffe kurzfristig eine Lösung gefunden werden konnte, indem diese die beiden Neubauten zur prospektierten Rate für ein Jahr ab Werftlieferung zunächst selbst in Charter nahm.

Die 221,62 bzw. 209,63 m lange, 29,80 m breite, 16,40 m bis Hauptdeck seitenhohe und auf 11,40 m Tiefgang, 37 490 t tragende „Cape Mollini“ verfügt über eine Stellplatzkapazität von 2741 TEU und eine Ladekapazität von 2116 TEU à 14 t homogen. Für 400 TEU stehen Kühlanschlüsse zur Verfügung. Mit einem 21 770 kW leistenden MAN B&W-Diesel des Typ 7L70MC-C erreicht das nach GL-Vorschriften erbaute Schiff, das über Unterkünfte für 20 Besatzungsmitglieder verfügt, eine Dienstgeschwindigkeit von 22 kn.

Wie 22 Vorgängerschiffe entstand auch dieser Neubau in geteilter Fertigung zwischen den beiden Werftstandorten Wismar und Warnemünde. Die vorausgerüsteten Vorschiffe werden in Warnemünde erstellt, die Achterschiffe von Aker MTW in Wismar, wo auch Montage, Endausrüstung und Erprobung erfolgen. Zum Auftragsbestand der beiden deutschen Aker-Werften gehören derzeit noch 38 Containerschiffe der Typen Aker CS 1700 (14 Einheiten), Aker CS2100 (5 Schiffe), Aker CS 2500 (ein Schiff) und Aker CS 2700 (18 Einheiten) mit letzter Ablieferung im dritten Quartal 2008.

Mit der Qualität des Neubaus und der Arbeit der Werft ist Christian Salamon, Vorstandsprecher der Salamon AG, sehr zufrieden. Zu den 10 Schiffen des reedereiunabhängigen Initiators von Schiffsbeteiligungen gehören sieben Doppelhüllentanker vom Panamax bis zum VLCC mit 300 000 tdw, ein Panamax-Bulker sowie zwei Containerschiffe. Das Durchschnittsalter der auf eine Tragfähigkeit von insgesamt 1,2 Mio. tdw kommenden Salamon-Flotte beläuft sich auf vier Jahre. Seit Gründung im Jahr 2002 wurden 10 Schiffe mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 450 Mio. Euro erworbenen und bislang über 22,5 Mio. Euro an Ausschüttungen geleistet.


THB Deutsche Schiffahrtszeitung
THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung

23.01.2006 | Neue Charter für Salamon-Hansa-Schiff nur in Subcharter


Great-Wester-Steamship-Bankrott

Relativ entspannt sieht man beim Hamburger Emissionshaus Hansa Treuhand in Zusammenhang mit dem am vergangenen Dienstag vor der Great Western Steamship Co. gestellten Konkursantrag (THB vom 20.01.2006) die Situation des von ihm finanzierten Projex-Schiffes „Trophy“ (2228 TEU). Wie das Unternehmen mitteilt, ist das 1990 erbaute Schiff, das gerade in Hongkong eintraf, an Heung-A verchartert, die es im Rahmen einer Subcharter (nach unseren Informationen zu einem Tagessatz von 17 500 USD) an Great Western weitergegeben hat und weiterhin für alle Verpflichtungen aus ihrem Charterkontrakt gegenüber den Hamburgern einstehen wird.

Neben den Emissionshäusern Nordcapital (mit dem für 23 000 USD/Tag bis 2007 an Great Western vercharterten 1965-TEU-Frachter „Sea Bright“ und König & Cie (mit den beiden für je ca. 47 Mio. USD bei Aker Ostsee in Bau befindlichen 2700-TEU-Frachtern „Stadt Rostock“ und „Stadt Wismar“) ist auch das Dortmunder Emissionshaus Salamon AG (mit den beiden für je 47,5 Mio. USD ebenfalls bei Aker Ostsee in Bau befindlichen und auch für fünf Jahre zur gleichen Rate von 22 500 USD/Tag geschlossenen Schwesterschiffen „Cape Mondego“ und „Cape Mollini“) betroffen. Sie kommen bereits in den nächsten Wochen in Fahrt.

Wie Vorstandssprecher Christian Salamon am Freitag mitteilte, konnte mit der Schoeller Holdings Ltd. bereits ein neuer Charterer gefunden werden, der die Schiffe zu der prospektierten Rate für ein Jahr eingechartert hat. Die Charter beginnt unmittelbar nach Ablieferung der beiden Schiffe von der Werft.

Innerhalb von 24 Stunden konnte die Lösung gefunden werden, da Schoeller Holdings, Verkäuferin der Schiffe, sich sofort bereit erklärte, die Schiffe selbst zu übernehmen. „Wir glauben an den Markt, an die Schiffsgröße und den Schiffstyp. Deshalb war es für uns eine klare Sache, die Schiffe selbst einzuchartern“, kommentiert Heinrich Schoeller die Situation. „Die Schiffe sind günstig eingekauft und kosten sogar weniger als wenn wir sie heute bestellen würden. Mit unserer Festcharter hat die KG einen prospektgemäßen Start und wir können jetzt ohne Druck nach einer ordentlichen längerfristigen Charter suchen. Ich sehe diese Entwicklung eher als einen Chance für die KG an höheren als ursprünglich mit GWS vereinbarten Raten zu partizipieren“, so der Reeder. Die Salamon AG hat bereits am Donnerstag alle Gesellschafter der Fonds informiert.

Die beiden Schiffe fahren in einem Einnahmenpool mit zwei weiteren Schiffen, die für jeweils fünf Jahre an die halbstaatliche chinesische Großreederei COSCO verchartert.

Anmerkung der Salamon-Redaktion:
Nordcapital legt Wert auf die Feststellung, dass das im Text genannte Schiff nicht zur Nordcapital-Flotte gehört.